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Zivilcourage

Zivilcourage ist eines der Kernthemen kommunaler Prävention. Sie gehört zu einer lebendigen Bürger*innengesellschaft ebenso wie zu einer demokratischen politischen Kultur.
Zivilcourage ist nicht nur in „akuten“ Not- und Bedrohungssituationen, die meist unerwartet entstehen, gefragt. Es kann sich auch um ein Geschehen handeln, das sich wiederholt oder um länger andauernde Problemsituationen und kritikwürdige Zustände. Zivilcourage wird nicht nur durch spontanes Eingreifen oder Sich-Wehren, sondern genauso durch überlegtes, geplantes, organisiertes Handeln am Arbeitsplatz, in Institutionen und/oder im politischen Bereich gezeigt.
Es braucht Bürger*innen, die couragiert und beherzt in brenzligen Situationen einschreiten. Damit verhindern sie Schlimmeres, oft tragen sie dazu bei, Menschen zu schützen oder eine Tat aufzuklären. Das ist wichtig, denn die Haltung des Wegschauens bereitet den idealen Nährboden für Kriminalität. Aus diesem Grund muss die Bereitschaft für zivilcouragiertes Handeln ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und zu Zivilcourage ermutigt werden. Jede*r kann unerwartet in eine Situation kommen, in der er/ sie auf die Zivilcourage anderer angewiesen ist.
Ziel ist es, die Bürger*innen in Oldenburg über den Stellenwert von zivilcouragiertem Verhalten zu informieren und darüber hinaus Impulse dafür zu geben, dass Bürger*innen sich zivilcouragiert verhalten wollen und können.
In unterschiedlichsten Angeboten greift der PRO das Thema immer wieder auf:
    Was ist Zivilcourage?
    Was kann ich tun und was tue ich besser nicht?
Bei Fragen zum Thema können Sie sich an die Geschäftsstelle des PRO wenden.