One Billion Rising 2019

300 Menschen tanzten gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Am 14. Februar war es wieder soweit: weltweit wurde getanzt gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Jede dritte Frau weltweit hat Gewalt oder sexuellen Missbrauch erfahren, das sind eine Milliarde Frauen. Daher der Name: One Billion Rising. In Oldenburg wurde die Veranstaltung von Gleichstellungsbüro, Frauenhaus, Mädchenhaus und Präventionsrat organisiert und begleitet. Los ging es um 16:00 Uhr auf dem Schlossplatz, dort gab es eine Bühne als Kern der Tanzdemonstration. Die Sambaschule Oldenburg-Eversten eröffnete mit viel Energie die Veranstaltung und zog Besucher*innen an. Wiebke Oncken, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg begrüßte Angela Könnecke vom Kinderschutz-Zentrum auf der Bühne. Sie sprach das Grußwort und machte bewusst, wogegen demonstriert wird, sie hatte Fakten zum Thema Gewalt an Frauen und Mädchen dabei, ging aber auch auf Gewalt an Kindern und Jugendlichen allgemein ein.
Im Anschluss wurde getanzt, etwa 300 Menschen hatten sich eingefunden. Nach der Tanzdemonstration gab es noch Musik von DJane D_jinx und es wurde weitergetanzt.

Hier unser Flyer als pdf
Hier ein kurzes Video über One Billion Rising

“Dancing insists we take up space, and though it has no set direction, we go there together. Dance is dangerous, joyous, sexual, holy, disruptive, and contagious and it breaks the rules. It can happen anywhere, at anytime, with anyone and everyone, and it’s free. Dance joins us and pushes us to go further and that is why it’s at the center of ONE BILLION RISING” – Eve Ensler
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AK Häusliche Gewalt

Der Arbeitskreis wurde 2013 eingerichtet, um dem Thema Häusliche Gewalt Kontinuität in der Arbeit des PRO zu verleihen.

Ziel des Arbeitskreises ist es, Häusliche Gewalt in der Öffentlichkeit und für ausgewählte Berufsgruppen stärker zum Thema zu machen, zu informieren und Netzwerke zu stärken. Je weniger Häusliche Gewalt tabuisiert wird, desto besser kann Prävention wirken und können potentiell Betroffene geschützt werden.

Die Heimlichkeit ist ein Strukturelement häuslicher Gewalt. Sie geschieht zu Hause, im Verborgenen, im privaten Raum. Frauen erklären beim Arzt/ bei der Ärztin, sie seien „gegen eine Tür gelaufen“. Kindern wird verboten, über die Erlebnisse zu Hause zu sprechen.

Nachbarschaftsprojekte (siehe SToP - Stadtteile ohne Partnergewalt) haben gezeigt, dass Öffentlichkeit Gewalt verhindern kann. Solange ein Täter davon ausgehen kann, dass alle schweigen und er nicht zur Rechenschaft gezogen wird, macht er weiter.

Darum: eine Stadt, eine Community, eine Nachbarschaft, die klar kommuniziert, dass Häusliche Gewalt nicht toleriert wird, verhindert Gewalt.

Damit gewinnt die Leitidee des PRO "Schau hin! Sag was! Tu was" beim Thema Häusliche Gewalt sehr hohe Relevanz.

Aufklärung und Zivilcourage sind als dauerhafte Aufgabe zu verstehen. Beides wird im AK bearbeitet.


Erreicht werden soll …
Häusliche Gewalt ist kein Tabuthema mehr und wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Alle Bürger*innen fühlen sich verantwortlich, sind informiert und greifen ein.


Projekte und Veranstaltungen

Der AK Häusliche Gewalt hat seit 2013 folgende Veranstaltungen umgesetzt:

  • Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt am 25.11.2016
  • Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt am 28.11.2015
  • 9. Oldenburger Präventionstag am 26.11.2014 »Einmischen erwünscht! - Fachtag Häusliche Gewalt«
  • Vortrag mit Fachgespräch am 02.07.2014 "Mädchen und Jungen als Zeugen häuslicher Gewalt - was erleben sie und was benötigen sie?" von Referentin Angela Könnecke, Kinderschutzzentrum Oldenburg.
  • Pressegespräch zum 25.11.2013 - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen mit den Mitgliedern des AK und dem Schirmherrn des PRO, Oberbürgermeister Prof. Dr. Schwandner
  • Häusliche Gewalt – Die Folgen miterlebter Gewalt für Kinder“, Referentin Andrea Buskotte vom Landespräventionsrat, Fortbildung für Mitarbeiter/innen des Ambulanten Sozialdienstes (ASD) und weitere Fachkräfte am 20.11.2013
Aktivitäten des Fördervereins Präventionsrat Oldenburg e.V. Der Förderverein hat sich an der Einführung des Projekts zur Täterarbeit Olip (Oldenburger Interventionsprojekt) des Vereins Konfliktschlichtung beteiligt. Das Projekt ist ein Unterstützungs- und Beratungsangebot zur Verhaltensänderung für in Partnerschaften gewalttätige Männer. Ziel ist die Beendigung des gewalttätigen Verhaltens. Teilnehmen können Männer, die sich selbst melden, institutionell vermittelt oder durch Justiz und Polizei zugewiesen werden. Zusammensetzung des AK Häusliche Gewalt
  • AK-Sprecherin: Anja Kröber, Leiterin des Autonomen Frauenhauses Oldenburg
  • Wiebke Oncken, Leiterin des Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg
  • Renate Vossler, Gleichstellungsbüro Oldenburg
  • Maike Nold, Allgemeinmedizinerin
  • Stefanie Brinkmann-Gerdes, GSG
  • Thea Maglakelidze, Olena Beratungsstelle
  • Melanie Blinzler, Geschäftsführerin Präventionsrat Oldenburg
Bei Rückfragen, weiterem Interesse an der Arbeit des AK oder Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des PRO: Tel.: 0441/235 3611, E-Mail: praeventionsrat@stadt-oldenburg.de
 
 
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