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Hass im Netz

Bildrechte: Präventionsrat Oldenburg

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Hass Rede, auch "Hate Speech", im Internet ist eine wachsende Herausforderung, die uns alle angeht. Ob selbst betroffen oder "nur" Mitlesende*r: "Schau hin! Sag was! Tu was!" gilt hier ganz besonders, weil jedes Schweigen die Angreifer*innen ermutigt und vermeintlich ins Recht setzt. Darum ist es gut, dass zivilgesellschaftliche Bewegungen wachsen, die dem Hass aktiv entgegen wirken.

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Hilfreich und ermutigend: Die App KonterBUNT bietet Informationen und Gegenstrategien zu Stammtischparolen und ermöglicht, diese Strategien spielerisch anzuwenden. Nutzer*innen können sich die App kostenlos auf ihre Smartphones oder Tablets herunterladen oder sie im Browser anwenden. Auf der Website www.konterbunt.de finden sich außerdem weitere Informationen (Fachtexte, Linklisten und Ansprechpersonen).
    Das Projekt „Love-Storm“ fördert digitale Zivilcourage. In verschiedenen Formaten (vom Online-Training über Gruppen-Webinare bis hin zu Workshops vor Ort) werden Strategien vorgestellt, mit denen man eine angemessene Gegenrede starten kann. Angegriffene werden aus ihrer Rolle als Opfer befreit, wenn sie Unterstützung aus der "schweigenden Masse" erhalten. Auch das macht die Gegenrede so wichtig.

Der Verein #ichbinhier ermutigt ebenfalls zu digitaler Zivilcourage. Nutzer*innen sozialer Netzwerke, Medienvertreter*innen und politische Entscheidungsträger*innen werden für das Thema "Hass im Netz" sensibilisiert.

    Die „Hooligans Gegen Satzbau“, kurz #HoGeSatzbau, wurde als digitale Antwort auf einen zunehmenden Rechtsruck gegründet. Die Initiative arbeitet mit den Stilmitteln Ironie und Satire und bedient sich dabei Klischees, bevorzugt aus den radikalen Spektren, um diese zu entkräften.

Auf der Webseite Das Nettz sind Initiativen aus dem deutschsprachigem Raum gelistet, die sich für eine positive Debattenkultur und gegen Hate Speech einsetzen.
 
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