Vorsicht Vorurteile!

Die Kampagne "Vorsicht, Vorurteile!"  macht darauf aufmerksam, dass aus den kleinen und unbemerkten Vorurteilen im Alltag große Probleme in der Gesellschaft entstehen können. Die Kampagne informiert und stellt unterhaltsame Selbsttests zur Verfügung, anhand derer persönliche Stereotypen und Erwartungen geprüft werden können. Die Kampagne will auch Menschen dazu ermutigen, sich im täglichen Leben aktiv gegen Rassismus einzusetzen.
 

„Besser ist es, den Verbrechen vorzubeugen, als sie zu bestrafen" - dieser Satz des italienischen Aufklärers Cesare Beccaria ist über 250 Jahre alt, dennoch ist er nach wie vor aktuell. Jede verhinderte Tat bedeutet weniger Opfer. Das ist eine starke Motivation, die in 20 Jahren Präventionsrat Oldenburg (PRO) mehrere hundert Bürger*innen dazu bewogen hat, sich in Arbeitskreisen und Projekten des PRO zu engagieren. 

Dank der Förderung durch die Stadt Oldenburg unterstützen dabei wenige Fachkräfte sehr viel bürgerschaftliches Engagement.

Der Präventionsrat Oldenburg und sein Förderverein konnten 2020 auf ihr 20jähriges Bestehen zurück schauen. Um den Rückblick mit dem Blick nach vorne zu verbinden, bekam das Jubiläumsjahr den inhaltlichen Schwerpunkt "Demokratie und Prävention".

Aufgrund der Pandemiebedingungen mussten wichtige Veranstaltungen in 2021 verschoben werden. Auch zum momentanen Zeitpunkt ist nicht absehbar, was in diesem Jahr stattfinden kann. Aber die Vorbereitungen laufen und Sie finden an dieser Stelle Informationen zur Entwicklung.

Inwieweit dient die Prävention der Demokratie? Präventionsangebote fördern das gewaltfreie Zusammenleben, sie fördern den konstruktiven Umgang mit der wachsenden Vielfalt in unserer Gesellschaft und sie können die Balance von Freiheit und Sicherheit bewahren helfen.

In den zurückliegenden 20 Jahren haben der PRO und sein Förderverein viel erreicht:
  • Die Versorgung der weiterführenden Schulen in Oldenburg mit Schulmediation,
  • die kontinuierliche Gewährleistung von Präventionsprojekten im schulischen und außerschulischen Bereich,
  • die Aufklärung von Senior*innen zu seniorenspezifischen Delikten,
  • die Aufklärung zu Gefahren des Internets in verschiedenen Altersgruppen, um einige Beispiele zu nennen.

Konsequent werden sich die Vorstände und die Ehrenamtlichen sowie Fachkräfte in den Arbeitskreisen auch 2021 weiter engagieren. Beibehalten wird der Schwerpunkt "Demokratie und Prävention".

Bei Interesse an der Unterstützung unserer Arbeit, sei es durch Mitarbeit oder durch Spenden, wenden Sie sich gern an unsere Geschäftsstelle. Auch Fragen und Kritik können Sie dort gern adressieren.