Der richtige Standpunkt gegen Gewalt: Aus der Stadt

    Wilfried Barysch, ehemaliger Vorsitzender des VfB "Es gibt zwei unumstößliche Wahrheiten: Ein Spiel dauert 90 Minuten und Frauen schlägt man nicht."





    Stefan Könner, Geschäftsführer GSG "Gewalt gegen Frauen - für mich ein Ausdruck von Schwäche und Feigheit!" Fotorechte: GSG




    Ines Kuba-Klemmer "Gewalt ist das Mittel der geistigen Looser!" Fotorechte: MGC-Miss Germany Corporation





    Carsten Lienemann „Gewalt gegen Frauen ist kein Problem, sondern ein Verbrechen.“






    Herrn Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg „Für Gewalt gegen Frauen gibt es an der Universität keinen Platz.“






    Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters Ich verurteile Gewalt an Frauen. Ich verurteile Gewalt an allen, deren Menschenrechte aus gesellschaftlichen, religiösen, ideologischen, politischen oder sonstigen Gründen missachtet werden. Bildrechte: Karen Stuke


    Juliane Benra, Präsidentin der Soroptimist International Oldenburg "Gewalt gegen Frauen ist leider auch in der EU keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Das hat ein Bericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte bereits 2014 festgestellt. Damit muss es auch weiterhin ein wichtiges Anliegen der Gesellschaft bleiben, hier entgegenzusteuern. Aus diesem Grund engagiert sich Soroptimist International weltweit für Frauenrechte".




    Heinz-Hermann Buse, ehemaliger Leiter des Diakonischen Werks »Gewalt gegen Frauen ist ein Mittel von Männern zur Ausübung von Macht und Unterdrückung. Gewalt gegen Frauen ist ein Skandal, sie ist nicht hinzunehmen und durch nichts zu legitimieren. Jede Form von Gewalt ist zu verurteilen - auch Hetze, Beleidigung, Bedrohung und Einschüchterung. Gewalt gegen Frauen muss enttabuisiert werden auf allen gesellschaftlichen Ebenen durch: Hinschauen - nicht Wegsehen, nicht bagatellisieren!, entschiedenes parteiliches Einschreiten gegen Gewalt an Frauen im sozialen Nahbereich (Familie, Freunde, Nachbarschaft, Arbeitsplatz), stringente strafrechtliche Verfolgung der Täter, Aufklärung u. Information aller sozialer Schichten und Kulturen, Kampagnen in sozialen Medien sowie TV u. Radio.«
      Eka Oehne, Vorstandsmitglied des SeGOld e.V. »Angesichts der bekannten Zahlen von täglichen Todesfällen, Körperverletzungen und psychischen Folgen durch sexualisierte oder physische Gewalt an Frauen, auch in Deutschland, sollte dieses Thema nicht nur am 25. November präsent sein, sondern an jedem Tag und zu jeder Zeit! Wenn jede dritte Frau in Deutschland und sogar jede zweite mit einer Behinderung davon betroffen ist, begegnet jede(r) Bundesbürger*in in seinem/ihrem näheren Umfeld diesen Frauen. Wir kennen sie oder sind sogar selbst betroffen. Wir alle tragen die Verantwortung zur Beendigung dieser Gewalt. Ich fordere dazu auf, diesen Frauen eine Stimme zu geben und uns mit ihnen zu solidarisieren. Es ist an der Zeit diese Gewaltdelikte endlich zu benennen und entsprechend unter Strafe zu stellen – ohne Ausnahme!«
        Bettina Unruh, Geschäftsführerin Baumhaus Gesellschaften »Jede dritte bis vierte Frau hat sexualisierte Gewalt erlebt. Neben dieser personalen Gewalt gibt es viele Formen der Diskriminierung und strukturelle Gewalt gegenüber Frauen mit Behinderung. Selbstbestimmung, Teilhabe, Bildung, bessere Arbeits- und Wohnmöglichkeiten, hingucken und ernstnehmen - das sind unsere Aufgaben, um Frauen mit Behinderung zu unterstützen.«
      
      
      
        Sebastian Vatterodt, Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V. »Die gesellschaftliche Dimension und das Fortdauern sexualisierter Gewalt insbesondere auch gegenüber Frauen mit Behinderungen im überdurchschnittlichen Ausmaß machen deutlich, wie dringend eine dauerhafte Auseinandersetzung mit diesem Thema ist. Der Paritätische setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Kultur des Wegschauens und Verschweigens zu beenden und eine Kultur des Hinschauens und Ansprechens zu entwickeln. Die Istanbul-Konvention, die in einem eigenen Kapitel auch dezidiert Frauen mit Behinderungen besondere Aufmerksamkeit widmet, muss gesetzlich verankert werden. Die Einrichtung der „Frauenbeauftragten in Einrichtungen“ über das BTHG kann dabei nur ein erster, kleiner Schritt sein, diesem Thema die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen. Dazu gehören auch Barrierefreie Zugänge zu bestehenden Hilfs- und Beratungsangeboten wie Frauenhäusern, Beratungsstellen und unabhängigen Meldestellen für Betroffene, die ohne Angst vor Repressalien zugänglich sein müssen und vieles mehr.« Sebastian Vatterodt Geschäftsführung des Kreisverbandes Oldenburg-Ammerland Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V.
      
      
      
        Wildwasser Oldenburg e.V. »Wir treten ein für Selbstbestimmung & gegen sexualisierte Gewalt!!!« Fotorechte: Wildwasser Oldenburg e.V.