AK Häusliche Gewalt

Der Arbeitskreis wurde 2013 eingerichtet, um dem Thema Häusliche Gewalt Kontinuität in der Arbeit des PRO zu verleihen.

Ziel des Arbeitskreises ist es, Häusliche Gewalt in der Öffentlichkeit und für ausgewählte Berufsgruppen stärker zum Thema zu machen, zu informieren und Netzwerke zu stärken. Je weniger Häusliche Gewalt tabuisiert wird, desto besser kann Prävention wirken und können potentiell Betroffene geschützt werden.

Die Heimlichkeit ist ein Strukturelement häuslicher Gewalt. Sie geschieht zu Hause, im Verborgenen, im privaten Raum. Frauen erklären beim Arzt/ bei der Ärztin, sie seien „gegen eine Tür gelaufen“. Kindern wird verboten, über die Erlebnisse zu Hause zu sprechen.

Nachbarschaftsprojekte (siehe STOP - Stadtteile ohne Partnergewalt) haben gezeigt, dass Öffentlichkeit Gewalt verhindern kann. Solange ein Täter davon ausgehen kann, dass alle schweigen und er nicht zur Rechenschaft gezogen wird, macht er weiter.

Darum: eine Stadt, eine Community, eine Nachbarschaft, die klar kommuniziert, dass Häusliche Gewalt nicht toleriert wird, verhindert Gewalt.

Damit gewinnt die Leitidee des PRO "Schau hin! Sag was! Tu was" beim Thema Häusliche Gewalt sehr hohe Relevanz.

Aufklärung und Zivilcourage sind als dauerhafte Aufgabe zu verstehen. Beides wird im AK bearbeitet.


Erreicht werden soll …
Häusliche Gewalt ist kein Tabuthema mehr und wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Alle Bürger_innen fühlen sich verantwortlich, sind informiert und greifen ein.


Projekte und Veranstaltungen

Der AK Häusliche Gewalt hat seit 2013 folgende Veranstaltungen umgesetzt:

  • Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt am 25.11.2016
  • Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt am 28.11.2015
  • 9. Oldenburger Präventionstag am 26.11.2014 »Einmischen erwünscht! - Fachtag Häusliche Gewalt«
  • Vortrag mit Fachgespräch am 02.07.2014 "Mädchen und Jungen als Zeugen häuslicher Gewalt - was erleben sie und was benötigen sie?" von Referentin Angela Könnecke, Kinderschutzzentrum Oldenburg.
  • Pressegespräch zum 25.11.2013 - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen mit den Mitgliedern des AK und dem Schirmherrn des PRO, Oberbürgermeister Prof. Dr. Schwandner
  • Häusliche Gewalt – Die Folgen miterlebter Gewalt für Kinder“, Referentin Andrea Buskotte vom Landespräventionsrat, Fortbildung für Mitarbeiter/innen des Ambulanten Sozialdienstes (ASD) und weitere Fachkräfte am 20.11.2013
Aktivitäten des Fördervereins Präventionsrat Oldenburg e.V. Der Förderverein hat sich an der Einführung des Projekts zur Täterarbeit Olip (Oldenburger Interventionsprojekt) des Vereins Konfliktschlichtung beteiligt. Das Projekt ist ein Unterstützungs- und Beratungsangebot zur Verhaltensänderung für in Partnerschaften gewalttätige Männer. Ziel ist die Beendigung des gewalttätigen Verhaltens. Teilnehmen können Männer, die sich selbst melden, institutionell vermittelt oder durch Justiz und Polizei zugewiesen werden. Zusammensetzung des AK Häusliche Gewalt
  • AK-Sprecherin: Anja Kröber, Mitarbeiterin des Autonomen Frauenhauses Oldenburg
  • Wiebke Oncken, Leiterin des Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg
  • Renate Vossler, Gleichstellungsbüro Oldenburg
  • Maike Nold, Allgemeinmedizinerin
  • Stefanie Brinkmann-Gerdes, GSG
  • Thea Maglakelidze, Olena Beratungsstelle
  • Melanie Blinzler, Geschäftsführerin Präventionsrat Oldenburg
Bei Rückfragen, weiterem Interesse an der Arbeit des AK oder Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des PRO: Tel.: 0441/235 3611, E-Mail: praeventionsrat@stadt-oldenburg.de
 
 
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